Wie nicht anders zu erwarten, sind die meisten Meerschweinchen in einem sehr schlechten Zustand.

Sie haben einen starken Milbenbefall und einige sind in einem schlechten Futterzustand.

Durch die Milben leiden sie unter einem starken Juckreiz und haben sich teilweise ihr komplettes Fell weggekratzt.

 

 

 

 

Außerdem haben die meisten große offene Stellen, die vom Nacken aus länglich nach unten verlaufen.

 

 

 

 

 

 

Wahrscheinlich sind sie kurzhaarig und die Behandlung schlägt sehr gut an. Wir hoffen, dass alle geheilt werden können!

Jetzt bleiben sie erst mal bis Ende Mai bei uns...

 

 

Weitere Bilder und Infos folgen...

 

 

TASSO-Newsletter

 

Das Land Thüringen schafft die Rasseliste ab

 

American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Co. gelten in Thüringen demnächst nicht mehr per se als gefährliche Hunde. Nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein hat in der vergangenen Woche auch der Landtag in Thüringen entschieden, die umstrittene Rasseliste abzuschaffen. Nach der Veröffentlichung der Änderung des „Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren“ im Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt wird in Thüringen in Zukunft kein Hund mehr allein aufgrund seiner Rassezugehörigkeit als gefährlich gelten. Für TASSO ist das ein Grund zur Freude und eine weitere Bestätigung für die Forderung, Rasselisten deutschlandweit abzuschaffen. Denn in immerhin 13 deutschen Bundesländern werden nach wie vor zahlreiche Hunderassen völlig willkürlich und ohne wissenschaftliche Grundlage als gefährlich angesehen. TASSO appelliert daher an die verbliebenen deutschen Bundesländer dem Beispiel der drei Vorreiterländer zu folgen.
 
„Rasselisten haben in der Vergangenheit keinen effektiven Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden geleistet. Dies belegen auch die zuletzt veröffentlichten Zahlen, denen zufolge von den 415 Beißvorfällen in Thüringen lediglich neun von den gelisteten Hunderassen verursacht wurden“, sagt Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. „Die Einstufung eines Hundes als gefährlich aufgrund seiner Rassezugehörigkeit ist wissenschaftlich unhaltbar und unseriös.“

Eine bundesweit einheitliche Hundegesetzgebung ohne Rasselisten ist daher eine wichtige Forderung von TASSO. „Uns ist bewusst, dass die Hundegesetze und -verordnungen in den Bereich der Gefahrenabwehr fallen und somit Kompetenz der Länder sind. Dennoch ist der derzeitige Flickenteppich aus den unterschiedlichsten Regelwerken weder für den Bürger noch für Hundehalter nachvollziehbar und zielführend“, findet Mike Ruckelshaus.

Auch für die überfüllten Tierheime in Deutschland wäre die Abschaffung der Rasselisten eine Erleichterung. „Hunde der gelisteten Rassen, die in der Vergangenheit nahezu nicht vermittelbar und oft jahrelang im Tierheim untergebracht waren, erhalten dann wieder die Chance auf ein neues Zuhause“, weiß Mike Ruckelshaus. Das Beispiel aus Thüringen zeigt: Der beharrliche Widerstand und unermüdliche Einsatz gegen die Rasselisten lohnt sich.

Einen Überblick über die in Deutschland geltenden Hundegesetze finden Sie unter www.tasso.net.

 

© Copyright TASSO e.V.

 

1. Einsatz für unseren Tierschutznachwuchs

eine braune Langohrfledermaus

Nina (16) konnte heute bei ihrem ersten Einsatz für den Tierschutz Weilburg gleich ein doch nicht so alltägliches Tier kennenlernen. Wir wurden zu einer verletzten Fledermaus gerufen.....die kleine Langohrfledermausdame hatte wohl in der Nacht Bekanntschaft mit einer Katze schließen müssen. Zwei ganz kleine Tierschützer entdeckten dann das verletzte Tier beim Spielen im Garten. Sie wurde in eine Box gepackt, mit Wasser versorgt und vor Hund und Katz verteidigt, bis wir da waren. Wir haben dann die Fledermausdame zu einem Fachmann gebracht. Nachdem sie Wasser getrunken und 2 leckere Mehlwürmer verspeist hatte, wurde sie aktiver und hing sehr an unserer Nina

 

Grausamste Tierversuche – die Spitze des Eisbergs

In der EU müssen seit 2012 beantragte Tierversuche in Schweregrade eingeteilt werden. Es gibt zur Auswahl: keine Belastung, gering, mittel und schwer. Die von der EU vorgelegte Liste, was unter Schweregrad „schwer“ fällt, liest sich wie ein Horrorkabinett:

Schwimmen bis zur Erschöpfung, um Depression zu simulieren („forcierter Schwimmtest")
Elektroschocks, denen das Tier nicht entkommen kann („erlernte Hilflosigkeit“)
Tod durch Vergiftung
Wirksamkeitstests von Impfstoffen
• Bestrahlung mit Todesfolge
• Tod durch
Abstoßungsreaktion von Transplantaten
• Knochentumore, metastasierende Tumore und
fortschreitende, tödliche Tumore
• Knochenbrüche
Versagen mehrerer Organe
Xenotransplantation (Organtransplantation von einer Tierart auf eine andere)
• Anzüchten von mit schwerem Leid verbundenen genetischen Störungen, z.B.
Huntington Krankheit
• längere Einzelhaltung von Primaten oder Hunden
• Immobilisierung zur Herbeiführung von Magengeschwüren oder Herzversagen

Dabei müssen die Experimentatoren die Einteilung in Schweregrade für ihre Versuche selbst vornehmen. Eine häufige Zu-niedrig-Einstufung ist wahrscheinlich. Eine Analyse von 51 Tierversuchsanträgen aus Bayern ergab, dass Zweidrittel der Forscher die Leiden der Tiere zu niedrig einstufte, kein einziger zu hoch.

Und dabei hat die EU eine ganze Reihe von extrem grausamen, aber üblichen Tierversuchen gar nicht in der Liste aufgeführt:
• Infektion (oft mit bis zu 100% Sterberate)
• Entzündungen mit Todesfolge
• Wasser- oder Futterentzug
• künstlich ausgelöster Schlaganfall
• Herzinfarkt/Herzversagen am wachen Tier
• Hirnversuche an u.a. Affen, Katzen und Mäusen

Das heißt, die Liste der besonders schweren Tierversuche ist nur die Spitze des Eisbergs.

EU verbietet, Deutschland nicht



Richtlinie EU/2010/63:
"Aus ethischer Sicht sollte es eine Obergrenze für Schmerzen, Leiden und Ängste geben, die in wissenschaftlichen Verfahren nicht überschritten werden darf. Hierzu sollte die Durchführung von Verfahren, die voraussichtlich länger andauernde und nicht zu lindernde starke Schmerzen, schwere Leiden oder Ängste auslösen, untersagt werden."


Die EU verbietet diese Spitze des Eisbergs, erlaubt den Mitgliedstaaten aber Ausnahmen. Und genau das hat die Bundesregierung bei der Neufassung des Tierschutzgesetzes getan: Sie hat auf Druck der Tierversuchslobby von der Ausnahme Gebrauch gemacht und auch die allerschlimmsten Tierversuche erlaubt.

Verbot umsetzen! JETZT!

Wir wollen, dass Deutschland das von der EU ermöglichte Verbot der Schweregrad „schwer“ Tierversuche umsetzt und diese Versuche gesetzlich verbietet. Juristisch ist das nicht nur möglich, sondern sogar geboten, denn der Tierschutz ist im Grundgesetz verankert und kann die ebenfalls grundgesetzlich verbriefte Forschungsfreiheit einschränken.

Bitte nehmen Sie an der online-Unterschriftenaktion teil unter:

http://www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de/

 

 

Maulwurf in Not

Einen nicht ganz alltäglichen Einsatz hatte der Tierschutz Weilburg am 14.09.2016.
Uns wurde ein Maulwurf gemeldet, der im Schaufenster eines geschlossenen Ladens in der Weilburger Innenstadt auf und ab lief.
Wir konnten zum Glück schnell jemanden ausfindig machen, der uns das Geschäft öffnete, da der kleine Kerl bei unserem Eintreffen schon regungslos in einer Ecke kauerte.


Als wir ihn einfangen wollten, wurde er nochmal sehr agil - seine Fluchtversuche blieben jedoch erfolglos.
Bei unserer Tierärztin haben wir ihn mit Wasser und Regenwurm gepäppelt, so dass er schnell wieder zu Kräften kam und in die Freiheit entlassen werden konnte.

Vielen Dank an die aufmerksamen Bürger, die den Tierschutz verständigt und den kleinen Kerl damit gerettet haben!

 

TASSO-Erfolg auf EU-Ebene:
Klare Mehrheit der Europaabgeordneten fordert Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht

Liebe Tierheime und liebe Tierschutzorganisationen,
liebe Tierfreunde,

am 25.02.2016 wurde im Plenum des Europaparlaments in Brüssel erfolgreich über einen einheitlichen Antrag fast aller politischen Fraktionen abgestimmt: Die EU-Kommission wird aufgefordert, eine EU-weite Harmonisierung der Kennzeichnung und Registrierung von Heimtieren herzustellen.

Hauptargument für diesen Schritt ist die Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier, die mit einem auch weiterhin zunehmenden illegalen Welpenhandel einhergeht. Sogenannte Wühltischwelpen sind fast immer schwer erkrankt, auch an ansteckenden Krankheiten. Zudem werden sie unter extrem schlechten Bedingungen transportiert, die eine Verbreitung von Krankheiten weiter fördern. Schlussendlich sterben sie häufig nach wenigen Wochen, da sie nicht geimpft und entwurmt sind.

„Wir fordern bereits seit 2010 eine solche Maßnahme und haben daher in einer interdisziplinären Expertengruppe (CAROdog/cat) in Brüssel die Machbarkeit mit einem konkreten Konzept für ein solches EU-weites System bewiesen“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. „Wir zeigen, wie mit allen zu ergreifenden Maßnahmen eine EU-weite Harmonisierung erreicht werden kann und sind somit die einzige Organisation, die nicht nur ein solches EU-weites System fordert, sondern sogar eine konkrete Lösung anbietet“, so Philip McCreight weiter. Jetzt folgt die Umsetzungsarbeit für das Konzept – ebenfalls unter maßgeblicher Mitwirkung von TASSO.

TASSO konnte im Rahmen der Konzepterstellung seine mehr als 30-jährige Erfahrung mit dem größten Heimtierregister Europas zielführend einbringen und unter anderem nachweisen, dass die Maßnahme der Kennzeichnung und Registrierung auch wirtschaftlich nicht nur sinnvoll, sondern geradezu geboten ist. „Wir vermitteln jährlich rund 60.500 entlaufene Tiere an ihre Halter zurück, und ersparen den Tierheimen somit Kosten in Höhe von 11 Millionen Euro, da diese Tiere dort nicht versorgt werden müssen. Wären deutschlandweit alle Haustiere bei TASSO registriert, könnten wir Tierheime sogar um 27 Millionen Euro jährlich entlasten“, fasst Philip McCreight die wirtschaftlichen Vorteile zusammen.

TASSO begrüßt somit das Ergebnis dieser Abstimmung im Interesse der Gesundheit für Mensch und Tier, insbesondere jedoch auch im Interesse der kranken Welpen, die zu früh den Müttern entrissen und weite Strecken transportiert werden. Auch ist das Ergebnis im Interesse der geschundenen Muttertiere, die unter unsäglichen Umständen zur Zucht gezwungen werden, im Interesse aller verloren gegangenen Tiere und deren verzweifelten Halter, und schließlich im Interesse aller chronisch überfüllten Tierheime. „Der Heimtierschutz in Europa ist einen großen Schritt weitergekommen. Wir bleiben am Ball“, sagt Philip McCreight abschließend.

Weitere Informationen

Die Zusammenfassung des Konzeptes der Expertengruppe (CAROdog/cat) finden Sie hier: www.tasso.net/Europapolitik/TASSO-Erfolg-auf-EU-Ebene

Das TASSO-Team hält Sie auf dem Laufenden und wünscht alles Gute.

 

Der Trend zu Exoten und seine Folgen...

 

 

Das kommt auch nicht jeden Tag vor:

Am 22.10.2015 wurde diese Gottesanbeterin in Weilmünster auf einem Zaun gefunden. Wie sie dorthin kam?? Entweder ist sie aus ihrem Terrarium entwischt - oder ist es wieder ein Fall von unüberlegter Anschaffung?

Es wird den Neu-Haltern auf diversen Exotikbörsen aber auch mehr als einfach gemacht, sich ohne irgendwelches Grundwissen Tiere mal eben so mitzunehmen.

 

 

 

Zuhause angekommen wird dann gemerkt, dass die Haltung doch nicht so einfach ist oder verschieden Arten nicht einfach vergesellschaft werden können, nur weil es "so hübsch" aussieht.

Jetzt jedenfalls sitzt sie auf einer Pflegestelle; zum Glück haben wir eine dafür gefunden! Danke dorthin!!!

 

 

 

Die "Langusten" sind zwar Edelkrebse, aber trotzdem...

 

 

Vielleicht haben Sie in der

Presse gelesen, dass in Mengerskirchen "Langusten" in einem Brunnen gefunden wurden.

Gut, es handelt sich um Europäische Edelkrebse, aber das war im Dunkeln auch schwer zu erkennen. 

Tatsache ist, dass Jugendliche die Tiere in einem Brunnen gefunden und daraufhin die Polizei alarmiert haben. Die rückten daraufhin aus und haben zu ihrer Verblüffung diese zwei Krebse entdeckt.

 

 

Sie verständigten uns und obwohl wir erst an einen Scherz geglaubt haben, sind wir ausgerückt. Zum Glück haben wir immer einen Köcher (eigentlich zum Einfangen größerer Tiere) im Tierschutzauto, so dass die Krebse eingefangen werden konnten. Nach stundenlangem Telefonieren, um die Art zu bestimmen, stellte sich dann heraus, dass es sich um Europäische Flusskrebse handelt. 

Jetzt sind sie fachgerecht untergebracht.

 

    

Wie die Bilder sich gleichen...

 

 

 

 

Am 23.09.2015 erreichte uns mittags der Anruf, dass sich ein verletzter Schwan  in Kirschhofen am Wehr aufhält.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die freiwilligen Feuerwehren aus Ahausen und Kirschhofen haben bei der Bergung geholfen - dafür ein dickes

"Dankeschön"!!!

Hier wartet gerade die Mannschaft im strömenden Regen auf das Boot...

 

 

 

 

 

 

 

Nach erfolgreichem Einfang durch klitschnasse Helfer wird der Schwan noch auf die richtige Lahnseite übergesetzt.

 

 

 

 

 

Das Tier wird von unseren Helfern "unter den Arm" geklemmt und dann für den Tranport nach Gießen in die Uniklinik für Vögel in einer Kiste untergebracht.

 

 

 

 

   

Und wieder steckt ein Angelhaken fest.

 

Das Tier musste über Nacht in der Klinik bleiben.

 

Wir halten Sie auf dem Laufendenen...

 

 

 

So sieht die Wunde nach der Versorgung aus.

Der Schwan hat die Narkose gut überstanden und muss nur eine Nacht zur Beobachtung in Gießen bleiben.

 

 

 

 

 

Er wird an der Stelle, wo er eingefangen wurde, wieder auf das Wasser gesetzt.

Auch in unserem Verein müssen die üblichen Verdächtigen immer wieder auf´s Neue ran...

 

 

 

 

Wir wünschen alles Gute!!!

 

 

 

 

 

  

 

 

  

Verletzter Schwan gerettet

Am 20.0.8.2015 erreichte uns über den Tierschutznotruf ein Anruf, dass sich an der Lahn i. H. v. Löhnberg-Selters ein verletzter Schwan befindet. Als wir ihn gefunden hatten, stellten wir fest, dass er offensichtlich eine blutende Wunde hat (das Gefieder war blutverschmiert).

 

 

 

 

 

 

 

 

Da er sich mitten auf der Lahn befand, wurde die FFW Löhnberg um Hilfe gebeten. Sie sind mit dem Motorboot ausgerückt und haben dieses und ihren Fahrdienst zur Verfügung gestellt, damit der Schwan vom Boot aus eingefangen werden konnte.

 

 

 

  

 

 

Nach mehreren Fehlversuchen ist das auch geglückt und wir stellten fest, dass er offene Wunden am Hals und Schnabel und einen Fremdkörper im Schlund hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken den Freiwilligen Feuerwehr Löhnberg für ihre schnelle Hilfe!!

 

 

 

 

 

 

 

Er wurde in die Tierklinik gebracht und dort am Abend noch operiert. Der Fremdkörper stellte sich als Angelhaken heraus.

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Röntgenbild

 

 

ein Größenvergleich

 

 

Zum Glück hat er - bzw. sie, denn es ist eine Schwanendame - die OP und die darauffolgende Nacht gut überstanden und befindet sich jetzt auf einer tierschutzeigenen Pflegestelle. Dort muss sie noch ca. eine Woche medizinisch versorgt werden, dann kann sie wieder zu ihren Partner zurück. Es geht ihr schon wieder so gut, dass sie ihren Retter anfaucht und sich auch sonst wie ein typischer Schwan verhält.

Sie fängt jetzt wieder an zu fressen, ihre Heilungschancen stehen gut-dank des aufmerksamen Kanufahrers, der den Tierschutz alamiert hat.

Ohne Hilfe wäre sie elend verhungert...

 

 

 

Rücksetzung geglückt

Nachdem sich die Schwanendame während ihres Aufenthaltes auf ihrer Pflegestelle glücklicherweise sehr schnell erholt hat, konnte sie am 28.08.2015 wieder zurückgebracht werden.

 

 

 

 

 

Sie war erst nicht begeistert, schon wieder unter den Arm geklemmt zu werden, aber sie hat sehr schnell begriffen, dass die Freiheit und ihr Lebensgefährte auf sie wartet.

 

 

 

 

 

Wir freuen uns darüber, dass sie ihre Verletzung und die OP so gut überstanden hat und wünschen ihr alles Gute!

 

 

 

Vogelaufzucht für Anfänger

 

Wer hat sie noch nicht gesehen - Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind oder mit ihren Flugversuchen noch nicht sehr erfolgreich waren. Durch die lange Trockenheit sind es in diesem Jahr so viele wie selten; die entsprechenden Auffangstationen sind vollkommen überlastet und haben deshalb einen Aufnahmestop verhängt.

Deswegen stehen wir vor der Herausforderung, erstmals die Aufzucht selbst zu übernehmen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir das Problem gemeistert und können unseren Schützlingen bald ein "Lebewohl" zuwinken.

 

Angefangen haben wir 

ausgerechnet mit einem jungen Mauersegler. Leider sperren sie nicht von selbst den Schnabel auf, er muss vorsichtig mit einer abgerundeten Pinzette oder einem längeren Fingernagel vorsichtig geöffnet werden.

 

 

 

 

 

Dann benutzt man den Zeigefinger, um den Schnabel geöffnet zu halten. Dabei muss man darauf achten, dass die Zunge unter dem Finger liegt, damit man das Futter daran vorbei in den Schlund stecken kann. Hat man das richtig gemacht, erfolgt ein Saugreflex des Vogels.

Bei Mauersegler streicht man noch vorsichtig über die Kehle, um den Schluckreflex auszulösen.

 

 

  

Jetzt kann wird das Futter (in diesem Fall ein Heimchen) in den Schlund gestopft und vorsichtig mit dem kleinen Finger nachgedrückt (das geht ganz gut, die Finger sollten aber nicht zu dick sein).

 

 

 

 

Bei anderen Vögel ist die Sache schon viel einfacher. Sie sperren in der Regel sehr schnell ihren Schnabel auf; manchmal muss er auch vorsichtig geöffnet werden. Dann stopft man zügig das Futter rein, der Schluckreflex erfolgt von selbst.

Hat man den Vogel gefüttert, fängt das Ganze zwei Stunden später wieder von vorne an...

 

 

 

 

Wenn man alles richtig gemacht hat, kann man sich über das Wachsen und Gedeihen freuen und den Tag ins Auge fassen, an dem dieser junge Mauersegler zurück in die Freiheit kann.

 

 

 

 

Dieses Bild täuscht, so ruhige Sekunden sind in Wahrheit rar gesät und kommen so gut wie nie vor...

 2 Sekunden nach der Aufnahme ist der Drossel eingefallen, dass seit der letzten Fütterung schon 2,5 Minuten vergangen waren...

 

Am 17.07.2015 konnten wir den Vogel in die Freiheit entlassen.

Auch der Mauersegler ist inzwischen wieder in Freiheit.

 

 

  

 

 

 

 

Am 30.05.2015 haben wir auf dem Marktplatz in Weilburg eine Chip-Aktion durchgeführt.

Da leider immer noch viele Haustiere - v. A. Katzen - weder gechipt noch registriert sind, haben wir eine Chip-Aktion durchgeführt, bei der wir Transponder vom Deutschen Tierschutzbund implantiert und die Registrierung durchgeführt haben.

Unterstützt von der Tierärztin Astrid Klein und ihrer Mitarbeiterin Bianca Wagner wurden den vorgestellten Tieren die Chips in die linke Halsseite gesetzt (wie Frau Klein auf dem Bild demonstriert) und mit ihren Daten auf einem Formular vermerkt, damit die Tiere beim Deutschen Haustierregister erfasst und bei Verlust schnell ihren Besitzern zurückgegeben werden können.

Die Transponder wurden an Teilnehmer der Weilburger Tafel kostenlos abgegeben, ansonsten haben wir uns über eine kleine Spende gefreut.

Leider war die Resonanz nicht so gut, wie wir uns erhofft haben, aber das hat die gute Laune nicht im geringsten geschmälert.

 

 

In Hessen wird über das neue Jagdschutzgesetz diskutiert.

Vorab: Wir sind nicht der Meinung, dass Jäger ausnahmslos aus  mordlustigen Gesellen bestehen, die nur das Töten im Sinn haben und, bevor man bis zwei gezählt hat, auf alles ballern (und leider nicht mal richtig treffen). Hege fällt auch unter den Tierschutz, denn wenn sich einzelne Arten wegen fehlender natürlichen Feinden zu stark vermehren, bedrohen sie andere Arten in ihrem Lebensraum.

Aber natürlich sind wir strikt dagegen, dass freilaufende Katzen quasi zum Abschuss freigegeben sind, wenn sie sich mehr 300 m vom letzten Haus entfernt haben (gerade in unserer ländlichen Gegend sieht sie jeder mal auf Feldern vor Mäuselöchern sitzen) und nicht jeder Hund, der nicht im Fuss läuft, jagt gerade. Auch die Liste des jagdbaren Wildes muss unbedingt angepasst werden; auf der einen Seite steht z.B. der Feldhase auf der Liste der bedrohten Arten, darf aber andererseits immer noch bejagt werden - ???

Auch der Umgang mit der Fallenjagd muss dringend anders geregelt werden! Es darf nicht sein, dass jeder Lebend- oder gar Totschlagfallen in seinem Garten aufstellen darf, wie es ihm gerade passt! Wir benutzen selber Lebendfallen bei Einfangaktionen, aber dann informieren wir IMMER die Anwohner, damit sie auf ihre Freigänger achten können.

Wir beteiligen uns an der Aktion des Vereins TierfreundLich e.V. und bitten Sie, sich mit einem Brief an die politischen Entscheidungsträger zu wenden, damit das Jagdschutzgesetz endlich geändert wird.

Als Hilfe haben wir einen Musterbrief des Tierschutzvereines TierfreundLich e.V eingefügt.

 

Hände weg von meinem Haustier!

 

Schluss mit tierschutzwidrigen Jagdpraktiken!

 

Schluss mit antiquierten Privilegien für Freizeitjäger!

 

Mehr Tierschutz im hessischen Jagdrecht!

Machen Sie mit!

 

Sie können einen der beigefügten Musterbriefe an die politischen Entscheidungsträger als Vorlage nehmen oder einen eigenen formulieren.

Sie können den Brief aber auch per E-Mail an die politischen Entscheidungsträger senden. Hierfür haben wir die nachstehenden E-Mail Adressen aufgelistet - einfach auf die einzelnen E-Mail Adressen klicken; Ihr E-Mail Programm müsste sich nun automatisch öffnen. Wenn dies nicht geschieht, können Sie alternativ die Adressen kopieren und in Ihr E-Mail Programm einfügen.

Nun kopieren Sie die Betreffzeile und den Brieftext in die E-Mails, setzen Ihren Namen darunter und klicken auf „Senden“.


Adressen:

 

Ministerpräsident Volker Bouffier

 

poststelle@stk.hessen.de

 

Staatsministerin Priska Hinz

 

poststelle@umwelt.hessen.de

 


Fraktionen Hess. Landtag

 

CDU cdu-fraktion@ltg.hessen.de

SPD spd-fraktion@ltg.hessen.de

Bündnis 90/Die Grünen gruene@ltg.hessen.de

FDP fdp-fraktion@ltg.hessen.de

LINKE die-linke@ltg.hessen.de


 

Mitglieder des Landtagsausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

Ursula Hammann (Vorsitzende) u.hammann@ltg.hessen.de

Ulrich Caspar (Stellv. Vorsitzender) info@Ulrich-Caspar.de

Dr. Walter Arnold mdl.walter-arnold@web.de

Klaus Dietz poststelle@ltg.hessen.de

Dirk Landau d.landau@ltg.hessen.de

Petra Müller-Klepper poststelle@ltg.hessen.de

Claudia Ravensburg info@claudia-ravensburg.de

Clemens Reif kv@lahn-dill.cdu.de

Peter Stephan p.stephan@ltg.hessen.de  

Kurt Wiegel post@kurt-wiegel.de

Timon Gremmels t.gremmels@ltg.hessen.de 

Angelika Löber info@angelika-loeber.de

Heinz Lotz h.lotz@ltg.hessen.de

Regine Müller mail@regine-mueller.de

Norbert Schmitt norbertschmitt-mdl@t-online.de

Michael Siebel m.siebel@ltg.hessen.de

Torsten Warnecke info@torsten-warnecke.de

Angela Dorn a.dorn@ltg.hessen.de

Martina Feldmayer m.feldmayer@ltg.hessen.de  

Marjana Schott poststelle@ltg.hessen.de

Jürgen Lenders j.lenders@ltg.hessen.de


Betreff: Hände weg von meinem Haustier! Schluss mit tierschutzwidrigen Jagdpraktiken! Schluss mit antiquierten Privilegien für Freizeitjäger! Mehr Tierschutz im hessischen Jagdrecht!


Text:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

sehr geehrte Frau Staatsministerin,

sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,


das derzeit in Hessen geltende Jagdgesetz entspricht weder den Anforderungen des Tier- und Naturschutzes noch dem Ethikverständnis unserer Gesellschaft im Umgang mit anderen Lebewesen.

86 % der Hessen halten es für wichtig bzw. sehr wichtig, dass Tier- und Naturschutz im Jagdgesetz gestärkt werden (Forsa-Umfrage von März 2015).


Im Zuge einer Reform des antiquierten Jagdrechts appelliere ich an Sie,

  • die Jagd auf Hunde und Katzen zu verbieten

  • die Fallenjagd zu untersagen

  • die Baujagd zu verbieten

  • die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren zu verbieten

  • die Liste der jagdbaren Tierarten zu überprüfen

  • die Dauerbejagung in hessischen Wäldern zu beenden


99,6 % der hessischen Bevölkerung haben keinen Jagdschein - das entspricht ca. 4,5 Mio. der hessischen Wahlberechtigten.
In knapp der Hälfte der hessischen Haushalte lebt ein Hund oder eine Katze als Familienmitglied - das entspricht ca. 2 Mio. der hessischen Wahlberechtigten.
In Hessen gibt es 23.500 Jagdscheininhaber - das entspricht gerade einmal 0,5 % der hessischen Wahlberechtigten.


Ich hoffe, dass Sie Ihrer verfassungsgemäßen Aufgabe nach Art. 20 a GG „der Staat schützt … die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere … durch die Gesetzgebung …“ endlich gerecht werden, statt weiterhin die Privilegien einer kleinen Gruppe von Freizeitjägern zu schützen.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Informieren Sie Freunde, Bekannte und Tierfreunde von dieser Aktion. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg.
 

 

Bitte vergessen Sie aber auch nicht, dass während der Brut- und Setzzeit Hunde angeleint werden müssen, damit die Jungtiere ungestört aufgezogen werden können, auch in Ufernähe wegen der Wasservögel!

 

 

Betreuung gesucht!

Für einen 13 Wochen alten Mopswelpen wird in Hasselbach zwei- bis dreimal wöchentlich eine Betreuung gesucht;

bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Söngen unter der Telefonnummer 06471 - 951902 oder an die Emailadresse jutta.soengen@seventyseven.de.

 

 

Lösungsmöglichkeiten für die Taubenpopulation in Weilburg

 

 

http://www.stadttaubenprojekt.de/

 

 

Die Stadt Weilburg plant derzeit die Errichtung eines Taubenhauses.

 

 

Folgende Info hat uns als Email erreicht:

 

Katzenmissbrauch/Katzenschänder in Bad Camberg-Erbach

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am Mittwoch, den 10.12.2014 um ca. 18 Uhr kam der Kater meines Schwiegervaters stark blutend und sehr stark verletzt am Hinterteil nach Hause.

 

Der Tierarzt stellte fest, dass Ticko zu 100 % Wahrscheinlichkeit mit einem Gegenstand oder änlichem missbraucht wurde da er sehr starke Verletzungen an seinem Hinterteil hatte (sogar innere Organe waren geschädigt) und er konnte nicht mehr laufen. Da Tickos Verletzungen so stark waren musste er 2 Tage später eingeschläfert werden ( Ticko war doch erst 6 Monate alt und hatte noch sein ganzes Leben vor sich)

 

Er war erst seit ca. 3 Wochen Freigänger und blieb nie lange draußen. Sein zu Hause war die Limburgerstrasse in Bad Camberg-Erbach und sein Gebiet um die Kirche herum, der Friedhof sowie die umliegenden Straßen, schätzungsweise im Radius von 500 Metern. Irgendwo dort muss ein kranker perverser Mensch wohnen der unserem Ticko dies schreckliche angetan hat.

 

Wir haben etliche Onlineportale bereits darüber informiert u. a. Facebook - hier ein Link von der Seite meines Freundes, dort haben wir einen Beitrag gepostet https://www.facebook.com/almedin.d.hafizovic?fref=nf&pnref=story, Flugblätter wurden verteilt und die Polizei wurde informiert.

 

 

Wir brauchen Ihre Hilfe!!

Gestern -am 22.09.2014 - hat uns ein Anruf erreicht, dass sich  in Löhnberg im Bereich der Schleuse ein angeschossener Vogel befindet. Trotz stundenlanger Suche ist uns nicht gelungen, ihn zu finden. Heute erhielten wir die Nachricht, dass der Vogel - eine Gans - tot in der Lahn treibt. Wir haben ihn geborgen und festgestellt, dass er von zwei Pfeilen einer Armbrust durchbohrt wurde, einer im Hals, einer im Flügel. Offensichtlich hat jemand die Gans für Schießübungen benutzt und dann einfach verrecken lassen!!! Wie grausam muss der Täter sein? Wir haben natürlich bei der Polizei Anzeige erstattet, die die Ermittlungen bereits aufgenommen hat. Haben Sie in den letzten Tagen in dem Bereich der Löhnberger Schleuse  jemanden mit einer Armbrust schießen sehen? Bitte informieren Sie die Polizeidienstelle in Weilburg, wenn Sie Hinweise haben!

PETA Deutschland hat für sachdienliche Hinweise eine Belohnung    i. H. v. 1.000,00€ ausgesetzt!



 

Dauerhafte Billigpreise für Fleisch senken das Tierschutzniveau

 

 http://www.tierschutzbund.de/billigfleisch.html

 

 

Wir spielen Schöpfer und die Tiere müssen es ausbaden

 

 http://www.tierschutzbund.de/kampagne-tierpatente.html

 

 

Augen auf beim Welpenkauf!

 

http://www.wuehltischwelpen.de/

 

 

Ihre Unterschrift für eine artgerechte Tierhaltung

 

www.tierschutzbund.de/tollwood

 

 

Komitee gegen den Vogelmord e.V.

 

http://www.komitee.de/


 

Tiertransporte: Mein Weg in den Tod ist die Hölle

 

http://www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte.html

 

 

Ferkel werden immer noch ohne Betäubung kastriert

 

http://www.ferkelprotest.de/

 

 

Wir haben bei der Stadt Weilburg sowie den Gemeinden Löhnberg, Mengerskirchen und Merenberg Anträge auf eine Katzenschutzverordnung gestellt; hier können Sie sich für eine deutschlandweite Lösung einsetzen


http://www.tierschutzbund.de/protestieren-katzenschutz.html

 

Endlich geht es in dieser Angelegenheit vorwärts!! Am 05.09.2014 hat das hessische Landeskabinett den Weg für die Gemeinden freigemacht, eine Katzenhalterverordnung zu erlassen, Wie wichtig eine Kastrationspflicht für Freigänger ist, kann man in jedem Tierheim sehen, da die Katzenhäuser überquellen!!

 

 

 

Sobald es warm wird, passiert alle Jahre wieder das gleiche: Tiere werden "nur ganz kurz" in verschlossen PKW´s zurückgelassen und tragen schwere Schäden bis hin zum Tod davon. Wie verhalten Sie sich richtig und was können Sie tun, wenn Sie ein eingesperrtes Tier sehen?

 

http://www.tasso.net/Hund-im-Backofen