Liebe Tierfreunde,

wir begrüßen Sie ganz herzlich auf der Internetseite des Tierschutzvereins Weilburg e.V.!

 

(und bitte beachten Sie auch unsere Partner unter "Über uns"!) 

 

 

   

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Wollen Sie mehr über unsere Zwergkaninchen wissen? Dann schauen Sie unter Tiervermittlung/Notfall nach!

 

 

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Stachelige Gartenbewohner –
So helfen Sie Igeln richtig über den Winter

 

Es raschelt im Laubhaufen, dann erscheint ein kleines braunes Wesen und huscht schnell ins Gemüsebeet. Es ist Herbstzeit und in unseren heimischen Gärten sind wieder fleißig die Igel auf Futtersuche. Damit ein Igel in den Winterschlaf gehen kann, muss er sich zunächst ein gründliches Fettpolster anfressen. Das schaffen die stacheligen Tierchen in der Regel alleine, ohne dass wir Menschen eingreifen müssen. Mit einigen kleinen Taten können wir ihnen das Leben jedoch ein wenig erleichtern.

Laubnest für den Winter

Ein erster Schritt wäre es, den Garten für Igel zugänglich zu machen. Durch kleine Nischen in den Zäunen kommen die Tiere sicher in den Garten und können dort ausgiebig nach Futter suchen. Ebenfalls hilft es, wenn Menschen jetzt auf den Einsatz von Laubsaugern verzichten, da damit auch die Futtertiere der Igel aufgesaugt werden. Seien Sie auch vorsichtig beim Laub zusammenfegen und richten Sie gemütliche Laubhaufen in einer geschützten Ecke im Garten ein. Dort oder im Komposthaufen können sich die Stacheltiere zurückziehen und ihr Winternest bauen, in dem sie schlafen, bis das Frühjahr sie weckt.

Etwas Vorsicht ist bei Begegnungen zwischen Haustieren und Igeln geboten. Denn Igel sind häufig mit Flöhen befallen. Die  Expertenkommission für Parasitenbehandlungen bei Haustieren ESCCAP empfiehlt daher, falls es zu einem Kontakt gekommen ist, die Tiere danach anschließend umgehend auf Flohbefall zu untersuchen und gegebenenfalls zu behandeln. „Weiterhin können Igel auch Magendarmparasiten haben, die auf Haustiere übertragen werden können“, weiß die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Haustier und Igel zuliebe sollte daher kein direkter Kontakt stattfinden.

Zusätzliches Futter brauchen gesunde Igel nur selten. Sie finden in der Regel genug in unseren Gärten. Damit die Tiere den Winter sicher überstehen, sollten Igeljunge etwa ein halbes Kilo wiegen, bevor der Frost einsetzt. Auch die Erwachsenen brauchen entsprechende Energiereserven, um gut überwintern zu können. Kommt der Frost sehr früh, können Tierfreunde Igel unterstützen und etwas zufüttern. Dafür bietet der Fachhandel spezielles Igelfutter an. „Zusätzlich kann Katzenfeuchtfutter mit Haferflocken vermischt oder ungewürztes gegartes Rührei und Hackfleisch angeboten werden. Zum Trinken sollte den Tieren frisches Wasser bereitgestellt werden, aber keine Milch, denn die vertragen sie nicht“, empfiehlt Dr. Anette Fach.

Igel sind keine Haustiere

Igel benötigen nur selten menschliche Hilfe. Wenn sie einen kläglichen Eindruck machen, sollten Tierfreunde sie zunächst eine Weile beobachten, bevor sie eingreifen. Da die Tiere besonders geschützt sind, dürfen nur wirklich hilfsbedürftige Igel mitgenommen, gesund gepflegt, sachgemäß aufgezogen und im Frühjahr wieder ausgewildert werden. Hierfür sollte sich der Finder in jedem Fall fachmännische Hilfe holen. Diese findet er bei einer Igelstation (beispielsweise unter www.pro-igel.de) oder alternativ auch beim nächstgelegenen Tierheim oder Tierarzt. Auf Unterstützung angewiesen sind die Tiere dann, wenn sie eindeutig verletzt, auffallend dünn sind, apathisch wirken und sich bei Kontakt nicht sofort zusammenrollen. Keinesfalls sollte ein Igel als Haustier gehalten oder als Spielgefährte für Kinder herhalten müssen.

 

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Unter "Aktuelles" erfahren Sie, wem diese niedlichen und wirklich dezenten Ohren gehören!

 

 

 

Wir haben kürzlich eine sehr großzügige Geldspende erhalten. Der/die Spender/in möchte anonym bleiben, deswegen möchten wir auf diesem Weg ein dickes

DANKESCHÖN!!!

loswerden...

Und wie es sich trifft, unser Einsatzwagen ist mal wieder kaputt...

 

 

Am 27. und 28.05.2017 nahmen wir mit unserer Tombola am Weinfest in Weilburg teil.

Sie fanden uns in den Räumen von Barkowski - Immobilien

in der Langgasse 41.


Bei dieser Gelegenheit wurde als Hauptpreis eine Reise für 4 Personen an die Nordsee verlost, die uns als Spende zur Verfügung gestellt wurde.

 

Die Erste Vorsitzende Maren Manger überreichte dem glücklichen Gewinner Alexander Schober den Reisegutschein und Infomaterial über die Reise

 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Spenderin dieses tollen Preises!!!

 

 
 

Leider ist es auch bei uns immer noch relativ leicht möglich, Tierversuche durchzuführen.

 

http://www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de/img/material/fb.jpg

Bitte informieren Sie sich unter "Aktuelles"!

 

 Wichtiger Hinweis: da wir sehr häufig anonyme Hinweise erhalten, die Missstände in der Tierhaltung betreffen und wir dann vor Ort feststellen müssen, dass es sich statt dessen oft um Nachbarschaftsstreitigkeiten handelt; haben wir beschlossen, nur noch Hinweise zu verfolgen, bei denen wir eine Kontaktperson auch für Nachfragen haben.

Selbstverständlich behandeln wir ALLE Hinweise vertraulich!

 

 

 

Was es mit dem kleinen Kerl auf sich hat, finden Sie unter "Aktuelles"!

 

 

  

 

 

 

 

Fundkatze  wurde das Bein amputiert

 

Der kleine, ca. 4-5 Monate alte Kater  wurde schwer verletzt an der Kläranlage in Weilburg aufgefunden. Wir haben ihn sofort tierärztlich behandeln lassen, aber sein linkes Hinterbein war nicht mehr zu retten - es musste amputiert werden. Zum Glück hat er die OP ganz gut überstanden und darf bald auf seine neue Pflegestelle umziehen.

Natürlich ist der Kleine weder gechipt noch tätowiert, so dass wir seinen Besitzer nicht ermitteln können. Auch eine Verlustmeldung hat uns nicht erreicht. Abgesehen von unserer Freude, dass er das Ganze so gut überstanden hat, fragen wir uns mal wieder, was Tierhalter davon abhält. ihren Liebling kennzeichnen und registrieren zu lassen, damit er bei Verlust zurückgegeben werden kann!

Mal ganz abgesehen von den nicht unbeträchtlichen Kosten, die jetzt auf uns zukommen, sind seine Vermittlungschancen durch die Behinderung nicht größer geworden.

 

Update:

Leider konnten wir den kleinen Mann noch nicht wie geplant aus der Klinik holen, weil die Amputationswunde nicht ganz so glatt verheilt wie gehofft.

Jetzt drücken wir alle Daumen und Zehen, dass er bald auf seine Pflegestelle umziehen kann!

 

 

 

Am 24.05.2016 werden die Fäden gezogen und dann entscheidet sich, ob er die Klinik verlassen darf - Daumen drücken!!!

Alles ist gutgegangen, jetzt wohnt er auf einer Pflegestelle und wird  aufgepäppelt!!!

 

Nachdem der kleine Kerl erste Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte, ist der Heilprozess super verlaufen und er wurde etwas zutraulicher.

Inzwischen konnte er bei tollen Leuten mit großem Herzen für Handicap-Tiere und jeder Menge Erfahrung mit scheuen Katzen einziehen!!!

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder wurde ein verletzter Schwan aus der Lahn gefischt!

(siehe Aktuelles)

 

 

Das Katzenelend nimmt kein Ende


 

 

Seit Jahren setzen wir uns  für eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen ein und kämpfen dabei gegen Windmühlen.

Gerade in diesem Jahr hat die Stadt Weilburg unseren Antrag dazu nach einjähriger Bearbeitungszeit abgelehnt, die Folgen kann man auf dem Photo oben bewundern.

Dieses arme Wesen wurde im Weilburger Stadtteil Hasselbach aufgefunden, wo es völlig entkäftet am Straßenrand lag - fast verhungert, dehydriert und eingekotet.

Das Kätzchen befindet sich jetzt in tierärztlicher Obhut, aber ob sie es schafft, ist mehr als fraglich.

Wie lange sollen die Katzen noch darunter leiden, dass ihren Besitzer warum auch immer nicht einfällt, ihre Katzen kastrieren zu lassen, wenn sie sich doch nicht um die Folgen kümmern???

Der Tierschutz - ganz egal, welcher Verein es ist - nimmt jährlich eine Menge Geld in Hand, um die Katzenschwemme, die ja auch mit der Verbreitung von Katzenseuchen Hand in Hand geht, irgendwie einzudämmen und wird doch in ständig wachsendem Ausmass mit den Folgen konfrontiert.

In vielen Gemeinden ist schon eine Katzenschutzverordnung in Kraft, bei uns aber beruft sich die Stadt Weilburg schriftlich am 09.03.2015 auf einen Beschluss des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. Dieser will trotz des "Entwurfes der Landesregierung", nach dem "die Ermächtigung zum Erlass einer Rechtsverordnung nach §13b Satz 1-4 TSchG...auf die Kommunen übertragen werden soll" und damit in den Aufgabenbereich der Stadt Weilburg fallen würde, diese Aufgabe aber auf die Landkreise übertragen.

 

 In der Rechtsverordnung vom 24.04.2015 hat die hessische Landesregierung diese Aufgabe ganz klar den Oberbürgermeistern bzw. Gemeindevorständen/Magistraten übertragen.

Wer bekommt denn jetzt den "Schwarzen Peter"?

Eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht wird nicht nur von den Tierschutzvereinen unterstützt und gefordert, sondern auch von der hessischen Landestierschutzbeauftragten Fr. Dr. Martin, dem Deutschen Tierschutzbund, den Landestierschutzverbänden und der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz.

 

Und was passiert bei uns - gar nichts.

 

In den Bundesländern Niedersachsen (173) und Nordrhein-Westfalen (72) haben schon viele Gemeinden  eine Katzenschutzverordnung eingeführt - und in Hessen?

 

Hessisch-Lichtenau.

 

Sonst keiner.

 

(Darmstadt und Viernheim sind gefolgt)

 

Vielen Dank auch !!!

 

 

 

 

 

Die Schwanendame ist wieder gesund und wohlbehalten auf die Lahn zurückgekehrt

(siehe Aktuelles)

 

 

Wer wissen möchte, was es mit diesem kleinen Kerl auf sich hat, schaut mal bei "Aktuelles" nach!

 

 

 

Wir sind Mitglied beim Deutschen Tierschutzbund e.V. und beim Landestierschutzverband Hessen e.V.